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Konzerte 12 - Sardinas Eric 12 www.selmi.ch
Eric Sardinas im Moonwalker Aarburg 23.03.2012. Sein typisches Markenzeichen des "Delta-Dynamite" hat eine lange Entstehungsgeschichte. Bereits im unglaublichen Alter von sechs Jahren hatte Eric seine Finger auf dem Griffbrett. Wenngleich als Linkshänder geboren, verspürte er von Anfang an den Impuls, die Gitarre als Rechtshänder zu spielen. Eine schwierige Herangehensweise, könnte man meinen - dennoch hat sie Sardinas zu keinem Zeitpunkt gebremst. Tatsächlich war sie sogar ein ausschlaggebender Faktor für die Entwicklung von Sardinas spezieller Technik und seinem einzigartigen Stil. Ein weiterer bedeutender Aspekt zur Prägung seiner künstlerischen Ausrichtung war der soulige Nährboden, in dem Sardinas seine frühen musikalischen Wurzeln pflanzte. Er erinnert sich, dass es Gospel, Motown und R&B waren, die Ihn letztendlich dazu veranlassten, sich auf die gefühlsgeladenen Akustik-Sounds des "Deep South" zu fokussieren. Einige wahre Titanen des Delta Blues, wie z.B Charlie Patton, Son House, Robert Johnson, Skip James, Bukka White, und Fred McDowell gehörten damals zu seinen Favoriten. Später wurde die Liste um ländliche Country-Blues Musiker wie Barbecue Bob und Blind Willie Mctell, sowie um die elektrischen Einflüsse des Chicago-Blues erweitert. In der Tat waren Elmore James, Howlin' Wolf, Muddy Waters, Otis Rush und Albert King die maßgebenden Verantwortlichen, die Sardinas anschließend auf Kollisionskurs mit einer Sache setzten, die letztendlich zum finalen Beitrag in der Entwicklung seines Stils werden sollte - es geht - selbstverständlich - um Rock ’n Roll. Durch Gitarren-Veteranen der 50er Jahre, ebenso wie durch die kantigeren Spieler der turbulenten 60er und 70er Jahre, wurde Sardinas Sound in der Folge zusätzlich erweitert und intensiviert. Nachdem er die Essenzen all dieser verschiedenen Musikstile jahrelang "inhaliert" hatte, atmete Sardinas nun erstmals wieder aus. Indem er dies tat, begründete er einen neuen kraftvollen und berauschenden, manchmal gar furchteinflößenden Stil, der rau, unverfälscht und von bissiger Intensität ist. Sowohl sein Debut-Album "Treat Me Right" (1999) als auch der Nachfolger "Devil’s Train" waren bis zum Anschlag gefüllt mit dem elektrisierten Donner der Dobro-Gitarre, ver-leugneten dabei jedoch nie Erics tief verwurzelten Respekt vor dem traditionellen Blues. Unter die energisch gefühlvollen, teils aggressiven Eigenkompositionen Sardinas wurden so stets auch heissblütige Darbietungen vergessener Schätze aus dem Nachlass klassischer Blues Künstler gemischt. Jetzt ist der Dobroguitar Slinger zurück mit seinem neuen Album "Stick & Stones" und wir dürfen uns auf ein weiteres musikalisches Feuerwerk freuen!